Das Magazin

Senkrechtstarter ist das Online-Magazin zur vertikalen Mobilität. Hier findet alles Platz, was sich aufwärts bewegt und gen Himmel strebt – im wortwörtlichen oder auch im übertragenen Sinn: Aufzüge und Hochhäuser, Kletterkünstler und Aufsteiger.

Schindler Newsletter abonnieren

Der kostenfreie E-Mail-Newsletter informiert regelmäßig über Themen, die Aufzugsbetreiber bewegen. Neben Unternehmens- und Branchennews erfahren Sie Wissenswertes rund um das Thema Service und Wartung von Aufzügen und Fahrtreppen.

Kontakt

Sie haben Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik? Dann schreiben Sie uns:
info.de@schindler.com

Das Magazin

Senkrechtstarter ist das Online-Magazin zur vertikalen Mobilität. Hier findet alles Platz, was sich aufwärts bewegt und gen Himmel strebt – im wortwörtlichen oder auch im übertragenen Sinn: Aufzüge und Hochhäuser, Kletterkünstler und Aufsteiger.

Schindler Newsletter abonnieren

Der kostenfreie E-Mail-Newsletter informiert regelmäßig über Themen, die Aufzugsbetreiber bewegen. Neben Unternehmens- und Branchennews erfahren Sie Wissenswertes rund um das Thema Service und Wartung von Aufzügen und Fahrtreppen.

Kontakt

Sie haben Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik? Dann schreiben Sie uns:
info.de@schindler.com

Zur Hauptseite  www.schindler.de
Mit den Digital Media Services (DMS) von Schindler wird die Aufzugkabine zur Kommunikationsplattform. Foto: Hygh
Mit den Digital Media Services (DMS) von Schindler wird die Aufzugkabine zur Kommunikationsplattform. Foto: Hygh

Aufzug der Zukunft: 5 große Schritte ins digitale Zeitalter

Wie wird der Aufzug der Zukunft aussehen? Diese 5 Innovationen des Aufzugherstellers Schindler werden die Fahrstuhlfahrt verändern.

Unsere Welt hat sich in den vergangenen Jahren rasant verändert. Das liegt vor allem an der Digitalisierung unseres Alltags. Per Smartphone zum Beispiel können wir uns nicht nur jederzeit und von überall aus mit Freunden, Familie oder Kollegen vernetzen, nützliche Apps unterstützen und unterhalten uns auch in allen möglichen Lebenslagen. Doch die Digitalisierung endet nicht in der Hosentasche: Staubsaugroboter helfen uns im Haushalt, Autos bremsen bei Gefahr automatisch und Aufzüge werden durch die Integration digitaler Produkte zu weit mehr als nur einem Fortbewegungsmittel. Wir zeigen, wie die Digitalisierung Einzug in die Aufzugkabine hält, denn bei Schindler wird der Aufzug der Zukunft schon heute gebaut.

1. Digitaler Betrieb von Aufzügen

Aufzüge müssen regelmäßig unter die Lupe genommen werden, damit sie sicher fahren – so geben es die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) vor. Bisher war dafür eine Fachkraft von Nöten, die in geregelten Abständen beim Fahrstuhlbetreiber Visite hält und sich den Fahrstuhl genauer anschaut. Beim Aufzug der Zukunft läuft das anders. In einer digitalen Welt funktioniert selbstverständlich auch die Kontrolle der sicherheitsrelevanten Punkte von Aufzügen aus der Ferne. Und zwar mithilfe des Schindler Ahead Guardian (der übrigens auch Aufzüge aller anderen Hersteller digital checken kann). Der Ahead Guardian kontrolliert den Fahrstuhl nicht nur in Abständen, sondern sorgt für eine durchgängige Überwachung und die rechtssichere Dokumentation. Ein perfektes Beispiel dafür, dass die Digitalisierung unser Leben nicht nur bequemer, sondern auch sicherer macht.

2. Aufzug mit Navigationshilfe

Schon mal orientierungslos durch ein fremdes Gebäude geirrt? Kein tolles Gefühl! Vor allem, wenn man verabredet ist oder ein wichtiger Termin ansteht. Je größer das Gebäude, desto schneller verfährt man sich auch mal mit dem Fahrstuhl. Im Aufzug der Zukunft kann das aber nicht mehr passieren. Das Transit Management System PORT von Schindler hilft den Fahrgästen auf schnellstem Wege zu ihrem Ziel. Dazu müssen sich die Besucher lediglich an einem Terminal mit einer vorprogrammierten Zugangskarte oder per Smartphone authentifizieren und bekommen dann den Aufzug mit der optimalen Route empfohlen. Die PORT-Technologie arbeitet außerdem so effizient, dass durch eine optimierte Verteilung der Fahrgäste Ressourcen gespart werden können.

3. Kontaktlose Bedienung von Aufzügen

Wenn wir schon beim Thema PORT-Technologie sind: Das System kann noch mehr. Mithilfe von myPORT Mobile Solutions kommt der Fahrstuhl Nutzern schon entgegen, wenn diese beispielsweise die Haustür mit ihrem Smartphone öffnen. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, den Aufzug kontaktfrei zu rufen. Ebenso berührungslos funktioniert der Schindler CleanCall. Dieser ermöglicht es, den Aufzug mit einem Wink der Hand zu rufen und das Ziel auszuwählen. Insbesondere im Hinblick auf die potentielle Übertragung von Viren und Bakterien ist das sinnvoll. 

Schindler "UV CleanAir" für saubere Luft in der Aufzugskabine: Mit dieser nachrüstbaren Lösung werden Keime und Viren in der Luft mithilfe von UV-C-Licht unschädlich gemacht. Foto: Schindler____
Schindler "UV CleanAir" für saubere Luft in der Aufzugskabine: Mit dieser nachrüstbaren Lösung werden Keime und Viren in der Luft mithilfe von UV-C-Licht unschädlich gemacht. Foto: Schindler

4. Entertainment im Aufzug

Die Digitalisierung macht Fahrstuhlfahrten künftig auch unterhaltsamer. Mit den Digital Media Services (DMS) von Schindler wird die Aufzugkabine zur Kommunikationsplattform. Diese bieten dem Betreiber die Chance, mit den Fahrgästen zu kommunizieren, sie mit Informationen zu versorgen oder Werbung zu platzieren. Die DMS kommen in verschiedenen Formen und können ganz unterschiedlich platziert werden. Der Schindler Ahead MediaScreen ist das digitale Pendant zum einfachen Papieraushang. Die Schindler DoorShow macht die Aufzugtüren zur Werbefläche. Der Schindler Ahead SmartMirror integriert die Inhalte elegant in den obligatorischen Fahrstuhlspiegel. Der Schindler Ahead AdScreen ersetzt den Spiegel gleich ganz. Und das Schindler Media Network garantiert das Durchdringen wichtiger Informationen an die Fahrgäste durch seine Positionierung direkt neben dem Aufzugtableau. Eines ist damit gewiss: Im Aufzug der Zukunft wird es nie langweilig.

5. Digitale Planung von Aufzügen

Eine gute Planung ist alles. Der Aufzug der Zukunft wird digital geplant. Dort erhalten Interessierte auf Grundlage der Gebäudespezifikationen Vorschläge für ihr Aufzugprojekt. Außerdem kann man die Aufzugkabine nach eigenen Vorstellungen designen. Individuelle Layout-Zeichnungen vermitteln ein Bild von der Umsetzung. Verschiedene Projekte lassen sich speichern und teilen und schlussendlich kann man sich auch ein Auftragsangebot einholen.

Das Tool ist darüber hinaus auch BIM-kompatibel. Bei BIM (Building Information Modeling) handelt es sich um eine Planungsmethode, bei der alle relevanten Bauwerksinformationen durch eine vernetzte Zusammenarbeit aller Beteiligten in einem virtuellen Bauwerksmodell zusammengetragen werden. Die BIM-Methode soll durch einen Stufenplan des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr in das deutsche Bauwesen integriert werden. So ist BIM bereits bei allen öffentlichen Bauvorhaben als Planungsmethode vorgegeben. Als Teil des Forschungsprojekts BIMSWARM verfolgt Schindler selbst das Ziel, die Digitalisierung der Baubranche insgesamt weiter voranzutreiben.

Das könnte Sie auch interessieren

Das ist keine gewöhnliche Fassade: Die Verkleidung dieses Gebäudes am Helmholtz-Zentrum Berlin erzeugt Strom – mithilfe der Sonne. Foto: HZB/Michael Setzpfandt
Technologie

Smart City: So werden Wohnhäuser zu Kraftwerken

Die Stadt von morgen ist smart: Rund um den Globus tüfteln Stadtplaner, Ingenieure und Forscher daran, unsere Städte fit für die Zukunft zu machen. Doch was ist eigentlich alles smart? In unserer neuen Serie nähern wir uns dem Konzept der Smart City von allen Seiten – und zeigen dabei, was heute schon geht und was noch kommt.