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Außenfassade der Thermen mit Wasserbecken im Vordergrund.
Die Thermen im englischen Bath sind ein Paradebeispiel für brilliante antike Architektur. Foto: Adobe Stock

Antike Architektur: Diese Bauwerke begeistern noch heute

Lebendige Geschichte lässt sich vielerorts erleben. Das zeigen die monumentalen Bauwerke der Griechen und Römer wie kaum sonst etwas. Eine Hommage an die antike Architektur unserer Urahnen, die die Zeit wortwörtlich überdauert hat.

Wer schonmal in Rom war, weiß: Die Stadt trotzt nur so vor antiken Bauwerken. An beinahe jeder Ecke können wir auch heute noch die imposanten Überbleibsel der genialen Baumeister entdecken. Doch auch außerhalb Roms wurde fleißig gebaut. Denn der Machtbereich der römischen und griechischen Herrscher erstreckte sich zu Hochzeiten vom westlichsten Zipfel Europas bis hin nach Vorderasien. Bühne frei für fünf beeindruckende Meisterwerke der antiken Architektur, die bis heute faszinieren.

Aufnahme des dreistöckigen Brückenaquädukts über einem Fluss.____
Blick auf das römische Aquädukt Pont du Gard über dem Fluss Gardon. Foto: Adobe Stock

Römische Ingenieurskunst in Südfrankreich: Der Pont du Gard

Hoch über dem Fluss Gardon im Süden Frankreichs erstreckt sich eine der am besten erhaltenen Wasserleitungen der römischen Antike. Der Pont du Gard im gleichnamigen Département Gard ist mit seiner schwindelerregenden Höhe von 48 Metern die höchste römische Aquäduktbrücke der Welt – und damit nicht nur eines der Aushängeschilder der antiken Architektur, sondern auch ein echter Touristenmagnet. Die Brücke entstand im ersten Jahrhundert nach Christus und diente der nahegelegenen römischen Stadt Nîmes über fünfhundert Jahre lang als Wasserzubringer. Täglich wurden hierüber 30.000 bis 40.000 Kubikmeter Wasser von der Quelle im fünfzig Kilometer entfernten Uzès bis in die Römermetropole geleitet. Ungeachtet seiner antiken Genialität erlitt die Brückensubstanz im Laufe der Jahrhunderte schwere Verluste und wurde diverse Male umfunktioniert, bis sie 1985 schließlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Nach umfassenden Maßnahmen zur touristischen Erschließung um die Jahrtausendwende herum zählt der Pont du Gard heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs und zieht jährlich mehrere hunderttausend Touristen in die Region.

Wasserbecken mit aufsteigendem Dampf mit altem Gemäuer herum.____
Das alte Gemäuer im britischen Bath ist noch immer gut erhalten. Foto: Getty Images

Römischer Badespaß im britischen Bath

Auf den für sie so sinnbildhaften Luxus wollten die Römer auch in ihren Provinzen nicht verzichten. Das zeigen die antiken römischen Thermen im englischen Bath mehr als eindrücklich. Die heißen Quellen in „Aquae Sulis“, wie die Römer den Ort in der römischen Provinz Britannia damals nannten, waren schon aus frühen keltischen Sagen für ihre Heilwirkung bekannt. Von der reinigenden Kraft des Wassers angetan errichteten die römischen Siedler im Jahre 54 nach Christus auf diesem Grund ein prunkvolles Thermalbad nach römischer Perfektion, bestehend aus Kalt- und Warmwasserbecken, Wasserleitungen und einer Fußbodenheizung. Heutzutage ist es Besuchern zwar nicht mehr möglich, in den heißen Quellen zu baden, dafür lässt sich aber das Erbe der römischen Baukunst bei einem Spaziergang durch die jahrtausendalten Gemäuer nahezu hautnah erleben. Und wer sich von der Heilkraft des Ortes selbst überzeugen möchte, der kann das rund 46 Grad Celcius heiße Quellwasser mit seinen 43 Mineralien sogar probieren.

Zeichnung einer großen Statue, deren Beine das Tor zu einer Hafeneinfahrt bilden.____
Eine Abbildung des Kolosses von Rhodos, der auf zwei Beinen über der Hafeneinfahrt von Rhodos thront. Abbildung: Alamy Stock Photo

Der griechische Gigant auf dem Wasser: der Koloss von Rhodos 

In Sachen Genialität standen die griechischen Architekten ihren römischen Mitstreitern in keiner Form nach. Der sagenumwobene Koloss von Rhodos verdeutlicht das wie kein anderes Bauwerk der griechischen antiken Architektur. Als eines der antiken 7 Weltwunder erfreut sich die massive Bronze-Statue auf der griechischen Insel Rhodos auch heute noch einer enormen Berühmtheit, wenngleich sie bereits im Jahr 227/226 vor Christus infolge eines Erdbebens zerstört wurde und seither nicht mehr existiert. Errichtet wurde das wohl 30 Meter hohe Bauwerk in den Wirren der blutigen Machtkriege um die Nachfolge Alexander des Großen, die in Europa und Asien im ausgehenden vierten und dritten Jahrhundert vor Christus tobten. Darüber hinaus ist nur wenig über den bronzenen Riesen bekannt, streiten sich doch Historiker bis heute über seinen exakten Standort oder gar sein Aussehen. Ob thronend über der Hafeneinfahrt von Rhodos oder andernorts: die Strahlkraft des Giganten zieht noch immer unzählige Besucher auf die malerische Insel im ägäischen Meer und ist damit nach wie vor ein echtes Weltwunder.

Die Festung Masada auf einem rötlichen Felsen mit Steilhängen.____
Die Festung Masada thront hoch oben auf einem Felsen, der unweit vom Toten Meer in die Höhe ragt. Foto: Adobe Stock

Den Römern auf der Spur in der judäischen Wüste

In spektakulärer Lage inmitten der judäischen Wüste thront die römische Felsenfestung Masada und lässt Besucher bereits bei ihrem bloßen Anblick in Ehrfurcht erstarren. Auf einem mit Steilhängen versehenen Bergplateau wurde der Palast nach römischem Vorbild in den Jahren 37 bis 31 vor Christus erbaut. Er diente dem römischen König Herodes, der den Beinamen „der Große“ trägt, mutmaßlich als Zufluchtsort vor seinen jüdischen Gegnern. Symbolische Bedeutung hat die Festung auch heute noch – so sollen hier jüdische Rebellen im Zuge der Kriege zwischen römischer Besatzung und jüdischer Bevölkerung nur knapp 100 Jahre nach ihrer Errichtung kollektiven Selbstmord begangen haben. Der Ort wurde zum Symbol für die jüdische Freiheit und Selbstbehauptung. Der Aufstieg zum 450 Meter über dem Westufer des Toten Meeres ragenden Bergplateaus ist heute zu Fuß oder per Seilbahn möglich. Mit ihrem opulenten Palast, dem luxuriösen Badehaus und der römischen Belagerungsmauer ist die Festung Masada ein exzellentes Beispiel für antike Architektur, die noch heute begeistert.

Das hohe Eingangstor eines Tempels mit Inschriften und Gravierungen.____
Der Horus-Tempel im ägyptischen Edfu mit Blick auf das 36 Meter hohe Eingangstor. Foto: Adobe Stock

Griechisch-ägyptischer Tempelkult am Nil: Der Horus-Tempel von Edfu

Die Wenigsten denken wohl an Nordafrika, wenn es um antike Architektur geht. Doch gerade hier findet sich so manches architektonisches Relikt, das seinen Ursprung in der langjährigen Herrschaft unserer griechischen und römischen Urahnen hat. Eines davon ist der Horus-Tempel von Edfu. Dieser wurde zwischen 237 und 57 vor Christus von den sogenannten Ptolemäern erbaut, die als eine der Nachfolgedynastien Alexander des Großen fast 300 Jahre lang über Ägypten herrschten. Aus den auffallend gut erhaltenen Inschriften geht hervor, dass der Tempel dem ägyptischen Gott Horus gewidmet wurde, zu dessen Ehren die Ptolemäer ihrerzeit traditionelle Kultfeste im Inneren des Tempels feierten. Über das monumentale Eingangstor von 36 Metern Höhe treten die Besucher ein in die eigentliche Tempelanlage, deren religiöses Heiligtum im Tempelinneren bewahrt wird. Heute ist der Besuch des griechischen Architekturwunders fester Bestandteil von Nilkreuzfahrten. Denn vor allem durch seinen einzigartigen Zustand und die lebendig wirkenden Inschriften sucht der Tempel in Sachen genialem Baugeist seinesgleichen.

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