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Die o2 SURFTOWN MUC ist der erste Surfpark in Deutschland. Foto: SURFTOWN
Die o2 SURFTOWN MUC ist der erste Surfpark in Deutschland. Foto: SURFTOWN

Surfpark München: Die o2 SURFTOWN MUC macht Welle in Oberbayern

Deutschland steht für vieles – bisher aber nicht für Weltklasse-Wellen. Im Sommer 2024 könnte sich das ein für alle Mal ändern. Dann eröffnet Deutschlands erster Surfpark in München.

Es ist vor allem der Reisetüchtigkeit vieler Deutscher zuzuschreiben, dass Surfen hierzulande immer populärer wird. Theoretisch kann man zwar auch in Nord- und Ostsee surfen, in der Praxis sind dort die Bedingungen aber zu unbeständig, um einen Hotspot für den Surf-Tourismus zu bieten. Stattdessen pilgern jedes Jahr unzählige Hobbysportler an die europäische Atlantikküste und hinaus in die Welt, um nach der Welle ihres Lebens zu suchen.

Olympiateilnehmer Tim Elter beim Surfen in der o2 SURFTOWN MUC____
Olympiateilnehmer Tim Elter testete die Wellen der o2 SURFTOWN MUC bereits. Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Europas größter Surfpark bei München mit neuartiger Technologie

Diese Welle könnten sie zukünftig auch im oberbayerischen Hallbergmoos bei München finden. Denn im Sommer 2024 eröffnet dort der erste Surfpark Deutschlands, der den Betreibern zufolge gleichzeitig der größte seiner Art in ganz Europa ist. Bis zu 60 Menschen können sich in dem gigantischen Wavepool gleichzeitig das Line-Up und die Wellen teilen. Damit diese durchgehend die gewünschte Qualität haben, setzen die Betreiber auf eine Technologie, die im Surfpark in München erstmalig zum Einsatz kommt, die Endless Surf® Technologie des kanadischen Herstellers WhiteWater. Dabei werden die Wellen durch Druckluft erzeugt, die in Kammern gepresst wird und von dort aus das Wasser in Bewegung setzt. Per Knopfdruck entstehen so Wellen, die bis zu über zwei Meter hoch werden können.

Dass die Größe nicht alles ist, was eine gute Welle ausmacht, weiß jeder, der sich schon einmal an dem Trendsport probiert hat. Manche Surfer bevorzugen sanft brechende Wellen, andere die steilere Variante. Durch die neuartige Technologie sollen alle, ob Longboarder oder Performance-Surfer, auf ihre Kosten kommen: Per Software und durch die Nutzung von insgesamt 34 Luftkammern beim Münchner Surfpark, lassen sich Wellen in verschiedenen Größen und Formen erzeugen. Sogenannte A-Frame-Wellen können ebenso nachgebildet werden wie ein typischer Pointbreak. Das ermöglicht zudem die Nutzung der Anlage für absolute Anfänger und erfahrene Profis. Durch die patentierte Form des Wavepools kommen sie sich dabei auch nicht in die Quere. Es gibt Surfzonen für Profis, Fortgeschrittene und Anfänger – ganz wie im Ozean.

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Nachhaltigkeit als Kredo

Surfen ist ein Sport im Einklang mit der Natur. Vielen Surfern ist das Thema Nachhaltigkeit deshalb eine Herzensangelegenheit. In der Szene ist man bemüht, das Klima zu schützen und die Ozeane sauber zu halten. Eine gewisse Skepsis gegenüber künstlich erzeugten Wellen in einem überdimensionierten Pool ist daher verständlich. Doch die Betreiber der o2 SURFTOWN MUC setzen auf eine Nachhaltigkeitsstrategie, die ein bedenkenloses Surferlebnis im tiefen Süddeutschland ermöglichen soll – unter anderem durch eine naturverträgliche Standortwahl und die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Aber nicht nur die ökologische, sondern auch die ökonomische und die soziale Dimension von Nachhaltigkeit wird berücksichtigt. Der Surfpark München soll zum Beispiel zur regionalen Wertschöpfung und gleichzeitig überregionalen Sportförderung beitragen.

Surfpark in München als Olympia-Trainingsstätte

Letzteres wurde auf einer Presseveranstaltung im Mai 2024 deutlich, bei der Tim Elter und Camilla Kemp anwesend waren. Die zwei qualifizierten sich sensationell als deutsche Teilnehmer für den Surf-Wettbewerb der Olympischen Spiele 2024. Dieses Kunststück war bei den vorherigen Olympischen Spielen bereits Leon Glatzer gelungen. Damit sich die beiden diesjährigen Hoffnungsträger ideal vorbereiten können, dient ihnen die o2 SURFTOWN MUC als offizielle Trainingsstätte. Und die Begeisterung bei den Profis ist groß: „Die Trainingsmöglichkeiten hier sind einfach unglaublich“, schwärmte Tim Elter nach einer kleinen Surfsession im Münchner Surfpark.

Surf-Gutscheine schon jetzt im Vorverkauf erhältlich

Beim gleichen Termin wurde bekannt gegeben, dass mit einer offiziellen Eröffnung des Surfparks bei München etwa Mitte Juli dieses Jahres gerechnet werden kann. Neben dem Wavepool finden auf dem 20.000 Quadratmeter großen Areal unter anderem ein Strandbereich, der für das Surfurlaubsfeeling natürlich nicht fehlen darf, sowie ein Restaurant und ein Surfshop Platz. Das gesamte Gelände soll später auch für Events aller Art gemietet werden können. Gutscheine für die Surfsessions gibt es schon jetzt im Vorverkauf. Bei all diesen Eckdaten kann man sich gut vorstellen, dass die Vorfreude der Surf-Community kaum Grenzen kennt.

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