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Mit Gummistiefeln sollte man nicht auf die Rolltreppe gehen, heißt es. Aber warum eigentlich? Die Gefahr lauert an den Rändern - theoretisch. Foto: Adobe Stock, Montage Raufeld Medien
Mit Gummistiefeln sollte man nicht auf die Rolltreppe gehen, heißt es. Aber warum eigentlich? Die Gefahr lauert an den Rändern - theoretisch. Foto: Adobe Stock, Montage Raufeld Medien

Warum darf man nicht mit Gummistiefeln auf die Rolltreppe?

Gummistiefel und Rolltreppen haben einiges gemeinsam: Sie sind funktionell, unauffällig und ihr Nutzen im Alltag wird vermutlich unterschätzt. Und doch wollen sie nicht so recht zueinanderpassen. Das suggerieren zumindest Warnhinweise an manchen Rolltreppen, die vor einem Betreten mit Gummistiefeln warnen. Doch was hat es damit auf sich?

Sind Gummistiefel auf Rolltreppen verboten?

Nein, Gummistiefel auf Rolltreppen sind nicht verboten. Man sollte aber vorsichtig sein und sich mit dem wasserfesten Schuhwerk vom Rand fernhalten. Schleift der Stiefel am Sockelblech neben der Stufe, kann sich das Gummi durch die Reibung erhitzen, weich werden und in die Spalte zwischen Sockelblech und sich bewegender Stufe gezogen werden. Diese Spalte lässt sich nicht vermeiden, weil sich die Stufen bewegen müssen – allerdings darf das Spaltmaß auf jeder Seite maximal 4 Millimeter und insgesamt auf beiden Seiten maximal 7 Millimeter betragen.

Wie gefährlich sind Gummistiefel auf der Rolltreppe?

Genug Platz um einen Menschen am Stück zu verschlingen? Nicht ganz, aber mit Verletzungen wie starken Quetschungen muss man bei einem solchen Vorfall rechnen.

Und auch andere Personen werden gefährdet, weil sie zum Beispiel durch einen plötzlichen Not-Stopp der Rolltreppe stürzen können. Das gilt übrigens nicht nur bei Gummistiefeln, sondern ebenso bei Flipflops und zu langen Schuhbändern. Auch sie können sich unter Umständen zwischen Stufen und Sockelblech verklemmen.

Wie werden Unfälle mit Gummistiefeln auf Rolltreppen vermieden?

Um die Gefahr zu minimieren, dass etwas in diese Spalten gerät, schreibt die Fahrtreppennorm EN 115/1 bei neuen Fahrtreppen seit 2005 Sockelbürsten vor. Diese Bürsten befinden sich auf beiden Seiten der Treppe direkt über den Stufen. Sie dienen aber nicht – wie manche Fahrgäste meinen – zum Schuheputzen, sondern sollen verhindern, dass man zu nah an den Spalt kommt und etwas dort hineingerät.

Bei den Fahrtreppen von Schindler sind als zusätzlicher Schutz sogenannte Gleitsteine an den Stufen angebracht. Diese fungieren als Abstandshalter zwischen Sockel und Stufe und sorgen dafür, dass die Stufe nicht zu nah an einer Seite läuft und der Spalt auf der anderen Seite zu breit wird. Diese Gleitsteine sind jedoch nicht vorgeschrieben und werden von Schindler zur Erhöhung der Sicherheit und der Laufruhe eingesetzt.

Was ist die beste Alternative zu Gummistiefeln auf der Rolltreppe?

Warnhinweise sind laut EN 115/1 übrigens nicht vorgeschrieben. Weiß man um die Gefahren, kann man sich aber denken, warum das eine oder andere Kaufhaus lieber keine Gummistiefel auf der Rolltreppe sieht. Hält man sich vom Rand fern, kann zwar nichts passieren, insbesondere bei Kindern sollte man jedoch aufpassen. Auf Nummer sicher geht man mit Gummistiefeln im Fahrstuhl – ohne dass man dabei tatsächlich gehen muss.

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