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Nervenkitzel: Die Aussichtsplattform "5fingers" am Krippenstein in Österreich schwebt 400 Meter über dem Abgrund. Foto: Adobe Stock
Nervenkitzel: Die Aussichtsplattform "5fingers" am Krippenstein in Österreich schwebt 400 Meter über dem Abgrund. Foto: Adobe Stock

Die 10 spektakulärsten Aussichtsplattformen der Welt

Ob Skywalks, gigantische Brücken oder außergewöhnliche Aussichtsplattformen – der Blick in die Tiefe und in grenzenlose Weiten fasziniert. Diese Panoramen sind die weltweit spektakulärsten.

Alpspix: Aussichtsplattform mit Nervenkitzel am Osterfelderkopf in Bayern

  • Nichts für Angsthasen: Die Aussichtsplattform "Aspspix" in Garmisch-Patenkirchen, Bayern. Foto: Bayerische Zugspitzbahn Matthias Fend
    Nichts für Angsthasen: Die Aussichtsplattform "Aspspix" in Garmisch-Patenkirchen, Bayern. Foto: Bayerische Zugspitzbahn Matthias Fend
  • Foto: Bayerische Zugspitzbahn Matthias Fend
    Foto: Bayerische Zugspitzbahn Matthias Fend

Über 1.000 Meter hoch am Osterfelderkopf, einem Nebengipfel der Alpspitze, erwartet die Besucherinnen und Besucher die Aussichtsplattform „Alpspix“ in Garmisch-Patenkirchen in Bayern. Das stählerne Konstrukt in X-Form ragt rund 25 Meter in die Luft – zwischen Himmel und Hölle(ntal). Schwindelfreie Bergfreunde erfreuen sich am Blick auf Deutschlands höchsten Gipfel, die Zugspitze, sowie auf die Waxensteine, die Alpspitz-Nordwand bis hinab ins wilde Höllental. Für diesen Blick muss man kein Kletterer sein. Eine Seilbahn bringt die Besucherinnen und Besucher entspannt zur Bergstation.

5fingers am Krippenstein in Österreich: Jede Plattform mit je einer Besonderheit

Die "5 Fingers" sind eine Aussichtsplattform am Krippenstein. Sie wurde aufgrund ihrer handähnlichen Form so benannt und ist kostenlos zugänglich. Foto: AdobeStock____
Die "5 Fingers" sind eine Aussichtsplattform am Krippenstein. Sie wurde aufgrund ihrer handähnlichen Form so benannt und ist kostenlos zugänglich. Foto: AdobeStock

Auch im Nachbarland Österreich wartet ein spektakulärer Ausblick. Die „5fingers“ befinden sich am 2108 Meter hohen Krippenstein am Nordrand des Dachsteingebirges in Oberösterreich. Jeder "Finger" schwebt 400 Meter über dem Abgrund und bringt je eine Besonderheit mit sich. Auf einem geht man auf gläsernem Boden mit freier Sicht in die gewaltige Tiefe, auf einem anderen kann man das Gipfelerlebnis in einem großen, barocken Bilderrahmen festhalten, der dort angebracht ist. Auch ein Fernrohr sorgt für den Weitblick. Auf einem weiteren „Finger“ ist eine kleine Öffnung im Boden, die einem die grenzenlos scheinende Tiefe spüren lässt.

Der längste Skywalk der Welt ist in China

Nur für Schwindelfreie ist die Glasbrücke im Nationalpark Zhangjiajie in China ein wirkliches Vergnügen. Mit einer Länge von 430 Metern und einer Höhe von 260 Metern über dem Grund gilt sie als längster Skywalk der Welt.

Wem das noch nicht reicht, der kann entlang des Tianmen-Berges eine weitere Mutprobe bestehen. Dieser Weg auf Glasplatten hat es in sich: Erst knackt es unter den Füßen und dann bricht das Glas wie eine dünne Eisfläche – zum Schein. Eine sensorengesteuerte Technologie erzeugt den spannenden Spezialeffekt. Natürlich ist dieser Nervenkitzel ungefährlich. Die Tragkraft der Glasbrücke ist auf bis zu 800 Besucher gleichzeitig ausgelegt.

Die Glasbrücke Zhangjiajie in der Wulingyuan-Landschaft in Zhangjiajie, China ist mit einer Länge von 430 Metern und einer Höhe von 260 Metern die derzeit längste und höchste Brücke mit Glasboden der Welt. Foto: AdobeStock____
Die Glasbrücke Zhangjiajie in der Wulingyuan-Landschaft in Zhangjiajie, China ist mit einer Länge von 430 Metern und einer Höhe von 260 Metern die derzeit längste und höchste Brücke mit Glasboden der Welt. Foto: AdobeStock

"Edge Walk": Freihändige Spaziergang mit Panorama-Blick auf die Skyline von Toronto

Beim "Edge Walk" umrunden die Wagemutigen in Anzügen und Klettergeschirr die offene Spitze des 356 Meter hohen CN Tower von Toronto. Foto: AdobeStock____
Beim "Edge Walk" umrunden die Wagemutigen in Anzügen und Klettergeschirr die offene Spitze des 356 Meter hohen CN Tower von Toronto. Foto: AdobeStock

Ein Blick auf die Skyline von Toronto gefällig? In 356 Metern Höhe? Ganz ohne festhalten? Dazu lädt der sogenannte „Edge Walk“ auf einem 1,50 Meter schmalen Steg auf dem CN Tower ein. Die Besucherinnen und Besucher werden mit Klettergeschirr gesichert, das über zwei starke Seile an einer Schiene über den Köpfen eingehakt wird. So lässt sich der freihändige Spaziergang mit Panorama-Blick ohne Geländer genießen.

„The Edge“ in Melbourne: Im 88. Stock geht es in einen ausfahrbaren Glaswürfel

Im Zentrum der Millionenmetropole Melbourne geht es mit dem schnellsten Aufzug der Südhalbkugel auf Australiens zweithöchsten Wolkenkratzer Eureka Tower in den 88. Stock. Dort lockt die Aussichtsplattform „The Edge“ mit einer ungewöhnlichen Erfahrung in 285 Metern Höhe viele Besucher und Besucherinnen an.

Die Aussichtsplattform "The Edge" befindet sich in der 88. Etage des Eureka Tower in Melbourne. Foto: AdobeStock____
Die Aussichtsplattform "The Edge" befindet sich in der 88. Etage des Eureka Tower in Melbourne. Foto: AdobeStock

Sie betreten einen verglasten Würfel, der erst rund drei Meter aus der Fassade hinausfährt und dann den Blick durch einen gläsernen Boden in den Abgrund freigibt.

Skywalk über den Grand Canyon: Dieser Blick reicht 1220 Meter tief

Der Grand Canyon Skywalk ist eine über den Rand des Canyons hinausragende Plattform mit gläsernen Bodenplatten und gläsernem Geländer. Foto: AdobeStock____
Der Grand Canyon Skywalk ist eine über den Rand des Canyons hinausragende Plattform mit gläsernen Bodenplatten und gläsernem Geländer. Foto: AdobeStock

Raus aus der Metropole, rein in die eindrucksvolle Landschaft des Grand Canyon. Hier kann man den Colorado River einmal von ganz oben sehen. Rund 20 Meter über den Rand des Canyons steht eine hufeisenförmige Aussichtsplattform hervor. Auf dem Skywalk blickt man bis zu 1220 Meter hinab in die Schlucht. Das Glas des Bodens kommt übrigens aus Köln-Porz und das Glas des Geländers aus Berlin-Spandau. Die ganze Konstruktion des Skywalks wiegt mehr als 450 Tonnen.

Ein Sprung vom Auckland Tower in 200 Meter Tiefe

Der Sky Tower ist ein Aussichts- und Fernmeldeturm in Auckland, Neuseeland. Mit seiner Höhe von 328 Metern ist er der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre. Foto: AdobeStock____
Der Sky Tower ist ein Aussichts- und Fernmeldeturm in Auckland, Neuseeland. Mit seiner Höhe von 328 Metern ist er der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre. Foto: AdobeStock

In nur 40 Sekunden bringt der gläserne Schnellaufzug seine Fahrgäste auf das höchste Stockwerk des Auckland Sky Towers in Neuseeland. Mit seinen 328 Metern ist er der höchste Turm südlich des Äquators. In 192 Metern Höhe liegt die Freiluftplattform, auf der man freihändig, aber gesichert, am Rande des Towers einen Rundumblick mit Nervenkitzel erleben kann. Einen extra Adrenalinkick gibt es beim so genannten Skyjump aus fast 200 Metern. Mit einer Geschwindigkeit von 85 Stundenkilometer springen Mutige in etwa elf Sekunden in die Tiefe.

Langkawi Sky-Bridge in Malaysia: Über dem Regenwald spazieren

Die Langkawi Sky-Bridge ist eine geschwungene Fußgänger-Schrägseilbrücke an der Westküste der Insel Langkawi im äußersten Nordwesten Malaysias. Foto: AdobeStock____
Die Langkawi Sky-Bridge ist eine geschwungene Fußgänger-Schrägseilbrücke an der Westküste der Insel Langkawi im äußersten Nordwesten Malaysias. Foto: AdobeStock

Einmal über den Wipfeln des Regenwaldes laufen! Das geht auf der Langkawi Sky-Bridge in Malaysia. In einer Höhe von 700 Metern genießt man auf mehreren Aussichtsplattformen den atemberaubenden Ausblick auf die immergrünen Berge, die den Besuchern zu Füßen liegen. Mit einer Länge von 125 Metern zählt das Bauwerk zu den längsten gebogenen Hängebrücken der Welt.

Titlis Cliff Walk: Die höchstgelegene Hängebrücke Europas in der Schweiz

  • Der Titlis Cliff Walk – eine Fußgängerbrücke entlang der Klippe des Titlis in den Schweizer Alpen – ist die höchstgelegene Hängebrücke Europas. Foto: Oskar Enander
    Der Titlis Cliff Walk – eine Fußgängerbrücke entlang der Klippe des Titlis in den Schweizer Alpen – ist die höchstgelegene Hängebrücke Europas. Foto: Oskar Enander
  • Foto: Oskar Enander
    Foto: Oskar Enander
  • Foto: Oskar Enander
    Foto: Oskar Enander

Nerven wie Drahtseil benötigen Besucherinnen und Besucher der Titlis Cliff Walk in der Schweiz. 500 Meter bis zum Abgrund, das heißt: 150 Schritte Herzklopfen auf dem nur 1 Meter breiten und 100 Meter langen Skywalk. Hoch oben über schneebedeckten Bergspitzen ist Europas höchstgelegene Hängebrücke. Am Gipfel angekommen, gelangt man durch die Gletschergrotte über einen unterirdischen Stollen zur Aussichtsplattform am Südwandfenster. Die Hängebrücke spannt sich von dort bis zur Bergstation des Gletscher-Sessellifts.

Aussichtsplattform Stegastein: Norwegens Fenster zum Fjord

Die Aussichtsplattform Stegastein verspricht 650 Meter über dem Aurlandsfjord eine atemberaubende Aussicht. Foto: AdobeStock
Die Aussichtsplattform Stegastein verspricht 650 Meter über dem Aurlandsfjord eine atemberaubende Aussicht. Foto: AdobeStock

Die Aussichtsplattform Stegastein in der norwegischen Gemeinde Aurland liegt auf 650 Meter über dem Fjord. Ganze 30 Meter ragt das Bauwerk über die Bergseite heraus und man erhält einen wunderschönen Panoramablick. Am Ende der Rampe trennt Besucher nur eine Glasscheibe von der beeindruckenden Landschaft und der Tiefe. Perfekt für ein Urlaubsfoto direkt über dem Fjord.

Skypoint Climb: Klettertour im australischen Surfer Paradies

Kletterausrüstung an und ab in den Aufzug! Im 77. Stock des Q1 Hochhauses im australischen Küstenörtchen Surfer Paradise geht es hoch oben hinaus. Dort beginnt nämlich der Skypoint Climb. Nach 30 Metern Klettertour erreicht man die Aussichtsplattform auf 270 Metern Höhe – mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste und die Stadt. An verschiedenen Stellen kann man sich festschnallen, um sich über die Kante lehnen. Insider schwören auf den Aufstieg bei Sonnenaufgang, wenn die Stadt erwacht. Dann ist dieser Ausblick am spektakulärsten.

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Die Seven Summits: Höher geht’s nicht

Um beim Gedanken an die höchsten Gebäude der Welt ins Schwitzen zu kommen, braucht es nicht mal Höhenangst. Man munkelt jedoch, es gäbe noch schwindelerregendere Höhen, die nicht mal mit einem Aufzug erreichbar sind. Die Rede ist von den höchsten Wolkenkratzern der Natur, genauer gesagt von den Seven Summits. Vor allem passionierte Bergsteiger werden bei dem Begriff hellhörig: Die Liste der Seven Summits umfasst die jeweils höchsten Berge aller Kontinente.