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Drei der fünf höchsten Sakralbauten stehen in Deutschland. Hier zu sehen: Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg. Foto: Adobe Stock
Drei der fünf höchsten Sakralbauten stehen in Deutschland. Hier zu sehen: Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg. Foto: Adobe Stock

Die höchsten Kirchtürme der Welt

Einst waren sie die höchsten Gebäude der Welt: Kirchen und Kathedralen sind frühe Meisterwerke der Technik und der Kunst – und prägen bis heute das Bild ihrer Heimatstädte. Das sind die weltweit höchsten Vertreter.

Platz 1: Ulmer Münster

In der Liga der höchsten Wolkenkratzer der Welt kann Deutschland zwar nicht mitspielen, punktet dafür aber bei den höchsten Sakralbauten. So steht die höchste Kirche der Welt im baden-württembergischen Ulm. 161,53 Meter hoch ist der Kirchturm des Ulmer Münster – und überragt damit alle anderen Sakralbauten auf der Welt. An der evangelischen Kirche im gotischen Stil wurde über 200 Jahre lang gebaut: Der Grundstein wurde bereits 1377 gelegt, 1543 verhängte der Stadtrat einen einstweiligen Baustopp. Die Bauarbeiten an der gewaltigen Kirche wurden erst im 19. Jahrhundert wieder aufgenommen, die Fertigstellung erfolgte 1890.

Wie bei Kirchen dieses Formats üblich lässt sich der Turm des Ulmer Münster besteigen – doch einen Aufzug suchen Besucher hier vergeblich. Stattdessen gilt es 768 Treppenstufen bis zur obersten Plattform (143 Meter) zu bewältigen.

Foto: Getty Images
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Platz 2: Basilika Notre-Dame de la Paix

Der Petersdom ist zwar eine der größten Kirchen der Welt, doch mit seinen 133 Metern Höhe schafft er es nicht ganz in diese Liste. Dafür aber einer seiner Nachahmer: Die Basilika Notre-Dame de la Paix in der ivorischen Hauptstadt Yamoussoukro wirkt auf den ersten Blick wie ein Klon des weltberühmten Sakralbaus. Eine Plakette im Innern verkündet stolz, dass der Prestigebau höher sei als sein römisches Vorbild – allerdings nur, wenn man das Kreuz auf der Kuppel mitrechnet. Damit bringt Notre-Dame de la Paix es auf stattliche 158,1 Meter.

Die katholische Vorzeigekirche wurde vom ersten Präsidenten der Elfenbeinküste, Félix Houphouët-Boigny, gestiftet und von 1985-1988 in Rekordzeit aus dem Boden gestampft. Sinn und Zweck eines derart verschwenderischen Projekts sind dennoch bis heute umstritten – vor allem, da der Katholizismus nur eine Minderheitsreligion in dem westafrikanischen Land bildet.

Foto: Adobe Stock____
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Platz 3: Kölner Dom

Mit circa 6 Millionen Besuchern pro Jahr ist der Kölner Dom eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Kein Wunder: Die mit 157,38 Metern Höhe weltweit dritthöchste Kirche wurde aufgrund ihrer Bauweise bisweilen als „vollkommene Kathedrale“ gefeiert. Sie blickt auf eine Bauzeit von mehr als 600 Jahren zurück, wobei der Bau zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert unterbrochen war. 1880 wurde die gotische Kathedrale fertiggestellt und gilt seither als Wahrzeichen Kölns. Von der Aussichtsplattform des Südturms bieten sich malerische Blicke über die rheinische Metropole – den Aufstieg über 533 Treppenstufen vorausgesetzt

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Foto: Adobe Stock

Platz 4: Kathedrale von Rouen

Die höchste Kirche Frankreichs schafft es auf Platz vier der Liste. Mit 151,5 Metern Höhe thront die Kathedrale von Rouen seit ihrer Fertigstellung 1876 majestätisch über der Hauptstadt der Normandie. Besonders eindrucksvoll ist der mittlere Turm mit seiner gewaltigen gusseisernen Spitze, der die Kathedrale bis für kurze Zeit sogar zum größten Gebäude der Welt erhob. Aufmerksame Leser wissen an dieser Stelle, welches Gebäude Rouens Kathedrale 1880 den Rang ablief. Kunstfreunden dürfte der Sakralbau auch aus der Malerei bekannt sein: Der berühmte französische Impressionist Claude Monet war ein Fan der gotischen Kathedrale und stellte sie auf insgesamt über 30 Bildern dar.

Foto: Adobe Stock____
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Platz 5: St. Nikolai in Hamburg

Und noch ein deutscher Vertreter: Zugegeben, die heutige Hauptkirche St. Nikolai im Hamburger Bezirk Harvestehude bringt es lediglich auf eine Höhe von 89,4 Metern und hat damit in dieser Liste nichts verloren. Sehr wohl aber ihre 147,3 Meter hohe Vorgängerin, die am Hamburger Hopfenmarkt steht – zumindest als Ruine. 1874 fertiggestellt, fiel die neugotische Kirche St. Nikolai im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen den Bombenangriffen der Alliierten zum Opfer. Neben dem Turm sind nur noch Mauerreste erhalten geblieben. Heute dient die Ruine als Mahnmal für die Verwüstungen des Krieges und als Gedenkstätte für dessen Opfer.

Foto: Adobe Stock
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